Die Arbeit im Homeoffice hat viele angenehme Vorteile. Doch es gehört auch eine vernünftige Portion Selbstdisziplin und Organisationstalent dazu. Außerdem sind ein paar Dinge zu beachten, um die Produktivität im Homeoffice sicherzustellen und konzentriert zu bleiben. In diesem Artikel teilen wir unsere Erfahrungen zu diesem Thema mit Dir:

Wo alles beginnt: der richtige Arbeitsplatz

Ein eigener Arbeitsplatz hilft nicht nur dabei, sich von anderen Menschen im Haushalt abzugrenzen (siehe auch #11 Fokus im Homeoffice), sondern steigert auch Deine Konzentration. Denn hier gehst Du ausschließlich Deiner Arbeit nach. Diese klare Trennung zwischen Beruf und Privatem hilft Deinem Kopf, den Schalter auf „Arbeit“ umzustellen. Das Sofa oder das Bett ist kein geeigneter Homeoffice-Arbeitsplatz!

Doch wie sollte der perfekte Arbeitsplatz gestaltet sein? Am wichtigsten ist, dass Du einen Ort in Deiner Wohnung auswählst, an dem Du Ruhe hast. Das Schlafzimmer eignet sich dafür meist prima, sofern Du kein eigenes Arbeitszimmer hast. Richte Dir in einer Ecke einen gemütlichen Platz ein, an dem Du Dich wohlfühlst. Hänge ein paar schöne Bilder auf oder stelle eine Pflanze auf Deinen Schreibtisch. Wichtig ist nur, dass Dich nichts ablenkt. Außerdem solltest Du dort natürlich auch alles griffbereit haben, was Du zur Arbeit benötigst.

Funktionierende Tools und Arbeitsmaterialien

Technik soll helfen und Zeit sparen. Dafür muss sie aber auch ordentlich eingerichtet sein und funktionieren. Zum Beispiel kostet Dich ein nicht druckender Drucker nur Nerven und raubt Dir die Konzentration. Auch ein schlechter WLAN-Empfang kann die Produktivität im Homeoffice stark beeinträchtigen. Widme Dich also zu Beginn Deiner Homeoffice-Tätigkeit ausgiebig Deinen Tools und Arbeitsmaterialien. Installiere alle benötigten Programme vorab und prüfe die ordnungsgemäße Funktion Deiner Geräte. Lies dazu auch unsere Artikel zu Software und Hardware im Homeoffice!

Ablenkungen von vornherein ausschließen

Gerade im Homeoffice kann es eine große Herausforderung sein, sich nicht ablenken zu lassen. Kollegen rufen an oder schreiben Nachrichten via E-Mail oder Chat, die Katze will gestreichelt werden, dem Kind ist langweilig. Mache Dir also Gedanken darüber, wie Du mit den Erwartungshaltungen, die an Dich gestellt werden, umgehst. Hier kannst Du mehr dazu erfahren: Fokus im Homeoffice: Erwartungshaltungen gut managen

Wenn Du gerade etwas tust, das höchste Konzentration erfordert, ändere Deinen Status in Kommunikationstools wie z. B. Slack auf „abwesend“ oder „bitte nicht stören“. Schließe alle Programme und Tabs in Deinem Browser, die Du gerade nicht brauchst – das gilt auch und besonders für Facebook & Co! Viele Programme schicken Dir auch Benachrichtigungen auf den Bildschirm. Diese lassen sich aber auch abschalten.

Ablenkende Geräusche kannst Du z.B. ausblenden, indem Du Headsets mit Noise Reduction benutzt (die sind auch sehr nützlich bei Video-Meetings). Und das Problem mit der Katze lässt sich bestimmt mit ein paar Leckerlis und einer geschlossenen Tür lösen.

Stick to your rhythm

Auch wenn der Pyjama noch so gemütlich ist und im Homeoffice ohnehin niemand die ungekämmte Frisur bemerkt – behalte Deinen Tagesrhythmus bei, als würdest Du ins Büro fahren. Denn kaum etwas vermasselt Dir Konzentration und Produktivität so sehr, wie Dein eigener Kopf. Beginnst Du Deine Homeoffice-Tage so als wäre Sonntag, denkt Dein Unterbewusstsein auch, dass Sonntag ist.

Eine geregelte Morgenroutine hilft dabei, sich auf den Arbeitstag einzustellen und eine Trennung zwischen Beruf und Privatem umzusetzen. Also zieh Dir bürotaugliche Kleidung an, kämm Dir die Haare und verstehe den Gang zu Deinem Homeoffice-Arbeitsplatz so, als würdest Du an Deinen Arbeitsplatz im Büro gehen.

Ein Tagesplan ist nützlich, um Deinem Homeoffice-Tag Struktur zu geben: wann finden Video-Meetings oder Telefonate statt, welche Deadlines sind einzuhalten, was hat welche Priorität? Zu einem geregelten Arbeitstag gehören auch Pausen. Plane also auch sie mit ein: Schau auf die Uhr und gönne Dir ein paar Momente zum Durchschnaufen. Geh spazieren, iss einen Snack, trink eine Tasse Kaffee in einem anderen Raum. So kannst Du von der Arbeit abschalten, neue Energie tanken und wieder produktiv und konzentriert weitermachen.

Zu guter Letzt kommt der Feierabend. Bist Du mit Deinem Tagwerk fertig, lass die Arbeit Arbeit sein und genieße Deine Freizeit. Das beinhaltet auch, den Arbeits-Laptop auszuschalten, keine arbeitsbezogenen Nachrichten mehr zu beantworten und die Finger vom „Schnell-mal-die-E-Mails-checken“ zu lassen. So kannst Du Dich gut erholen und am nächsten Arbeitstag wieder voll durchstarten.

Produktiv im Homeoffice

Setzt Du diese grundlegenden Maßnahmen um, wirst Du schon bald merken, dass Homeoffice die Produktivität sogar noch steigern kann. Denn Du hast es zu einem großen Teil selbst in der Hand, Störungen von vornherein auszuschließen und viele technische Möglichkeiten, um das durchzusetzen. Hast Du noch weitere Tipps und Anregungen, um beim Arbeiten Zuhause konzentriert zu bleiben? Dann schreib sie uns in die Kommentare!

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