Klimaschutz ist nicht erst seit Fridays for Future ein wichtiges Thema. Obwohl bereits diverse Maßnahmen ergriffen werden, wird immer noch zu wenig gegen die Erderwärmung getan. “Wenn wir so weitermachen, wird unsere Erde bereits in sieben Jahren um 1,5 Grad heißer sein.”, erklärt Ruth von Heusinger. Deshalb gründete sie im Dezember 2019 die ForTomorrow gGmbH, die sich in einen Bereich vorwagt, der zuvor nur der Industrie vorbehalten war: den Emissionszertifikatehandel. 

Ruth von Heusinger - Portrait
Ruth von Heusinger gründete im Dezember 2019 die ForTomorrow gGmbH.

So können Privatpersonen beim Handel mit Zertifikaten mitmischen

Es gibt zwar viele Kompensationsanbieter, doch keinen, der die EU zum klimafreundlicheren wirtschaften zwingt und über neue Bäume in der EU CO2 aus der Luft holt.”, erläutert von Heusinger ihr innovatives Konzept. Das funktioniert so: Privatpersonen können über die Klima-Abos von ForTomorrow regelmäßig spenden und damit ihren eigenen CO2-Ausstoß kompensieren. Denn mit der Spende wird die eine Hälfte des CO2-Ausstoßes über neue Baumpflanzungen in Deutschland ausgeglichen, die andere Hälfte über Kauf und Stilllegung von europäischen Emissionszertifikaten. Diese Zertifikate berechtigen Unternehmen in der EU, CO2 zu emittieren. Sie geben Umweltverschmutzung einen Preis, die verfügbare Menge wird entsprechend den Klimazielen laufend reduziert. 

ForTomorrow entzieht diese Zertifikate also mithilfe der Spendengelder dem Markt und verteuert sie dadurch. Damit steigen die Betriebskosten von umweltschädlichen Industrien, sofern sie nicht in klimafreundlichere Produktionsmethoden investieren. Ganz genau ist dieser Prozess in diesem Artikel von Basic Thinking beschrieben.

 

Umsetzung: Klima-Abos mit der FundraisingBox

Ruth von Heusinger orientiert sich an der Lean-Start-up-Methode und dem Komponentenmodell von Professor Faltin. Die Idee dahinter ist, Mittel zu nutzen, die bereits auf dem Markt sind, um Zeit und Kosten zu sparen. “Dank der FundraisingBox konnten wir direkt mit den Klima-Abos loslegen und ohne große Anfangsinvestition testen, ob die Menschen unser Konzept überhaupt gut finden.”, erzählt sie. Sie tun es: Die Klima-Abos sind seit März 2020 buchbar und bereits nach einem halben Jahr zählt ForTomorrow rund 100 Klima-Abonnenten. 

Das schöne an der FundraisingBox ist, dass man mit ihr skalieren kann. Wir bezahlen genau das, was wir zur jeweiligen Entwicklungsstufe wirklich brauchen und haben so mehr Geld für den Zweck unseres Unternehmens – den Klimaschutz.”, erklärt von Heusinger ihre Entscheidung für unser Produkt. ForTomorrow verwendet unser Online-Spendenformular für die drei verschiedenen Klima-Abos und für Einzelspenden. Diese Spenden können dann direkt im angeschlossenen CRM verwaltet werden. Die Formulare sind bei ForTomorrow in Deutsch und Englisch verfügbar und wurden individuell an das Unternehmensdesign angepasst:

Bei ForTomorrow können Klima-Abos abgeschlossen werden
Die drei Klima-Abos der ForTomorrow gGmbH

Diese Flexibilität schätzt Ruth von Heusinger besonders an den FundraisingBox-Formularen: “Es ist vieles möglich mit diesen Formularen. Auch individuelle Variablen, mit denen wir zum Beispiel genau zuordnen können, wie viele Bäume durch eine bestimmte Spende gepflanzt und wie viele Emissionsrechte stillgelegt wurden.” Dargestellt wird dies anhand eines einfachen Schiebereglers, mit dem die Spender sofort den Impact ihrer Spende sehen können:

Das individuell gestaltete Klima-Abo-Formular der FundraisingBox von ForTomorrow

Einfacher und schneller Start

Die FundraisingBox-Formulare lassen sich rasch und unkompliziert in eine Webseite einbinden. Darauf angesprochen, wo es bei der technischen Umsetzung Herausforderungen gab, erzählt Ruth von Heusinger: “Die Einbindung der Zahlungsdienstleister war eine kleine Herausforderung. Was sofort und ohne Probleme funktioniert hat, war die Kreditkartenzahlung über Stripe. Das Lastschriftverfahren war schwieriger umzusetzen. Und da wir durch das Abo-Modell monatlich wiederkehrende Zahlungen haben, war auch PayPal umständlicher. Bei all dem wurden wir aber großartig von den FundraisingBox Mitarbeitern unterstützt und konnten so die Zahlungsprozesse deutlich schneller implementieren, als es ohne die FundraisingBox geklappt hätte. Hier hilft der Erfahrungsschatz und das Netzwerk der FundraisingBox-Mitarbeiter.

 

ForTomorrow setzt auf Digital Fundraising – für die Umwelt

Da sich die Erde bereits so stark erhitzt hat, reiche es nicht mehr aus nur einen einzigen Flug zu kompensieren, so von Heusinger. Jeder einzelne müsse schnellstmöglich klimaneutral leben. Doch das ist gar nicht so einfach: Immerhin sind wir alle von öffentlicher Infrastruktur abhängig und emittieren dadurch CO2. Die Klima-Abos setzen genau da an, denn mit den Spenden kann der eigene Fußabdruck reduziert werden. ForTomorrow setzt dabei auf eine rein digitale Fundraising-Strategie mit der FundraisingBox, denn: “Jedes Blatt Papier war einmal ein Baum.”, wie es von Heusinger auf den Punkt bringt. 

Wir finden, dass ForTomorrow nicht nur eine großartige Idee verfolgt und optimal umgesetzt hat – die gGmbH nutzt auch unsere Online-Spendenformulare kreativ und effizient. Wir sind froh und dankbar, Teil dieser wichtigen Initiative sein zu dürfen!

ForTomorrow Website: http://www.fortomorrow.eu/

 

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